2000 - Sternfahrt nach Nordsteimke
            und in die Autostadt
2/5
 

Im Video wurden uns die Lebens-Stationen Heinrich Büssings vorgestellt. Kindheit und Jugend mit dem Besuch der Dorfschule und einer Lehre bei seinem Vater in der Dorfschmiede (1857 bis 1859) verbrachte er in Nordsteimke. Anschließend arbeitet er als Geselle in Braunschweig (1859 bis 1861), da er für die Wanderschaft noch zu jung war. Seine Wanderschaft führte ihn durch Deutschland und die Schweiz (1861 bis 1862). Nach der Rückkehr absolvierte er als Gasthörer eine theoretische Ausbildung im Collegium Carolinum in Braunschweig (1863 bis 1866).

Mehrfach versuchte er den Schritt in die Selbständigkeit mit Unternehmen wie der "Velocipedes-Fabrik" (1869), der "Maschinenbau-Anstalt" (1870) sowie der "Eisenbahnsignal-Bauanstalt und Velocipedes-Reparatur-Werkstatt G. Ungnade" (1871). Durch äußere Umstände führte jedoch keiner der Versuche zu einer dauerhaften Existenzgründung.

Durch Vermittlung eines Studienfreundes fand er mit dem Braunschweiger Kaufmann Jüdel einen Geldgeber, mit dem ihm 1873 die "Eisenbahnsignal-Bauanstalt Max Jüdel & Co" als solide Geschäftsgründung gelang. Nicht zuletzt Dank seines Erfindergeistes konnte binnen kurzer Zeit der Vorsprung der damals führenden englischen Technik aufgeholt werden. Während seiner Zeit als technischer Leiter der Firma machte er mehr als 100 Erfindungen.