2000 - Sternfahrt nach Nordsteimke
            und in die Autostadt
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Mit 60 Jahren hätte er mit Stolz auf sein Werk zurückblicken können und sich in Ruhestand setzen können. Aber nach 30 Jahren Arbeit im Eisenbahnwesen wandte er sich dem schienenungebundenem Transport zu. Im Jahr 1903 gründete er mit seinem bei Jüdel & Co erworbenem Vermögen die Firma "Heinrich Büssing Spezialfabrik für Motorlastwagen und Motoromnibusse".

Im Gegensatz zu anderen "Automobil-Pionieren" war Büssing immer der Auffassung, das es sich bei Personenkraftwagen und Lastkraftwagen um zwei verschiedene Produkte handelt und wandte sich ausschließlich dem Lastkraftwagensektor zu. Da er als Ingenieur die Anfälligkeit der damaligen Technik kannte, testete er seine Konstruktionen persönlich auf den schwierigen Straßen des nahegelegenen Harzes, bevor sie an die Kunden ausgeliefert wurden.

Im Juni 1904 ging die erste fahrplanmäßige Omnibusverbindung zwischen Braunschweig und Wendeburg in Betrieb.

Büssing-Lastkraftwagen und -Omnibusse verzeichneten außerordentliche Erfolge im In- und Ausland (z. B. in Berlin oder in London).